Spätakne sanft loswerden

Frühe Hilfe gegen späte Pickel Spätakne.

Spätakne tritt in einer Lebensphase auf, in der viele Menschen nicht mehr mit Pickeln rechnen. Wenn sich im Alter ab 25 Jahren Mitesser, entzündete Papeln und Pusteln auf der Haut zeigen, ist von der sogenannten Acne Tarda die Rede. Betrifft unreine Haut Erwachsene, belastet das viele Betroffene auch psychisch. Sie fürchten, ungepflegt zu wirken. Dabei hat Spätakne ebenso wie Akne im Teenageralter nichts mit mangelnder Hygiene zu tun. Welche Ursachen diese Hauterkrankung hat und wie Sie mit gezielter Pflege und einem angepassten Lebensstil ein klareres Hautbild erzielen können, lesen Sie hier.

Wie entsteht Spätakne?

Bei der Acne tarda sorgen Vorgänge im Inneren des Körpers dafür, dass die Pickel einen idealen Nährboden auf der Haut finden. Hormonelle zyklusbedingte Schwankungen oder Umbruchphasen wie der Übergang in die Menopause sind typische Gründe für einen Überschuss an männlichen Hormonen. Diese Androgene stimulieren die Talgdrüsen der Haut. Kann der übermäßig produzierte Talg aufgrund einer Verhornungsstörung nicht abfließen, verstopfen die Poren. Mitesser entstehen und bieten Aknebakterien beste Bedingungen, sich zu vermehren. Sie aktivieren das Entzündungsgeschehen in der Haut. 

Gut zu wissen: In 75 bis 80 Prozent der Fälle leiden Frauen unter Spätakne.  

Wo zeigt sich Acne Tarda?

Die Symptome der Spätakne treten häufig dort auf, wo viele Talgdrüsen sitzen. Diese produzieren einen öligen Film vor allem an der Stirn, an der Nase und am Kinn. Im Gesicht empfinden Betroffene die Erwachsenenakne als besonders störend. Auch das Dekolleté und der Schulter- und Rückenbereich können betroffen sein.
  • Anzeichen für Spätakne ab 25 Jahren: 
  • Öliger Film auf der Haut 
  • Mitesser
  • Entzündete Pickel, Papeln und Pusteln
  • Große Poren
  • Pickelmale

Wie lässt sich Spätakne entgegenwirken?

Unreine Haut in einer späteren Lebensphase ist wie auch in der Pubertät auf hormonelle Umbruchphasen zurückzuführen, die auf eine genetische Veranlagung treffen. Falsche Kosmetika verstärkt das Ungleichgewicht der Haut. Auch der Lebensstil kann Einfluss auf den Hautzustand nehmen. Daher ist vor allem eine ganzheitliche Strategie vielversprechend, um Spätakne zu lindern.

Die richtige Pflege bei Spätakne

Fettfreie und entzündungshemmende Pflegeprodukte speziell für Akne unterstützen die Haut darin, zurück in ihre Balance zu finden. Die Pflegelinie KERACNYL von DUCRAY kann dank ihrem Inhaltsstoff Myrtacin® zur Linderung von Akne-Symptomen beitragen: Sanft zur Haut, zerstört er den Biofilm der Aknebakterien. 
  1.  Für die Reinigung morgens und abends eignen sich das KERACNYL Waschgel mit talgregulierendem Sabal-Extrakt. 
  2.  Das KERACNYL Serum wurde speziell für Spätakne konzipiert: Es bekämpft Pickel, Pickelmale und Falten. 
  3.  Für einen höheren Schweregrad der Spätakne mit entzündeten Pickeln empfiehlt sich die KERACNYL PP Creme: Sie kann die Entzündungen lindern und die Verträglichkeit von oralen Akne-Behandlungen verbessern. 
TIpp: Achten Sie bei der Wahl Ihrer gesamten Kosmetikprodukte darauf, dass diese nicht komedogen sind, die Poren also nicht verstopfen. 

Ein achtsamer Lebensstil

Stress hat einen großen Einfluss auf den Hormonhaushalt. Achten Sie daher darauf, in Phasen großer Anspannung einen Ausgleich zu finden – aktive Entspannung fördert Bewegung in der Natur oder Yoga, passive Entspannung können Sie erzielen, indem Sie beispielsweise ein Buch lesen. Außerdem können Sie mit Ihrer Ernährung Ihr Hautbild verbessern: Reduzieren oder meiden Sie entzündungsfördernde Lebensmittel wie Weizen, Zucker und rotes Fleisch. Achten Sie auf einen niedrigen glykämischen Index Ihrer Mahlzeiten und beobachten Sie, ob Milch und Milchprodukte Ihren Hautzustand verschlechtern.

Wann mit Spätakne zum Arzt?

Acne tarda lässt sich nicht in jedem Fall allein mit Pflege, Stressreduktion und gesunder Ernährung in den Griff bekommen. Ziehen Sie daher frühzeitig einen Dermatologen zu Rate. Möglicherweise ist eine Behandlung notwendig, um die Haut vor langfristigen Schäden wie Pickelnarben zu bewahren. Frühe professionelle Hilfe gegen späte Pickel hilft auch, das Risiko für weitere Begleiterkrankungen zu mindern. Denn Acne tarda kann zu sozialem Rückzug führen und Ängste oder Depressionen auslösen. 

Wie sieht eine medizinische Behandlung von Spätakne aus?

Wie der Arzt Spätakne behandelt, hängt vom individuellen Hautzustand ab. Je nach Schweregrad kommen Alpha-Hydroxysäuren, Retinoide, Azelainsäure oder Benzoylperoxid zum Einsatz, in der Regel in Kombination. In der Schwangerschaft dürfen einige dieser Wirkstoffe nicht angewandt werden. Im Fall einer schweren Akne kann auch eine systemische Therapie notwendig sein. 

Fazit: Bei Spätakne sind ganzheitliche Strategien besonders nützlich

Akne (Link zu Akne Allgemein) ist eine häufige Hauterkrankung. Tritt sie in einem Alter ab 25 Jahren auf, sollten Sie mit der richtigen Pflege und einer Umstellung Ihres Lebensstils so früh wie möglich darauf abzielen, Ihr Hautbild zu verbessern. Die Pflegelinie KERACNYL von DUCRAY zielt auf die Bekämpfung der Aknebakterien ab und versorgt die Haut optimal. Stellen Sie Ihre Hautveränderungen außerdem einem Dermatologen vor.

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