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Neurodermitis am Arm

Die Arme sind ein Bereich des Körpers, der häufig von Neurodermitis betroffen ist.

Welche Stellen sind betroffen?

  • Bei Säuglingen sind die Arme an der Außenseite betroffen;
  • Bei älteren Kindern betrifft die typische Form des Neurodermitis Ellenbogen- und Handgelenksfalten;
  • Bei Erwachsenen sind oft noch Falten betroffen, ebenso wie die Außenseiten und Schultern.
Der Juckreiz ist manchmal sehr stark. Das Kind kratzt sich durch die Kleidung hindurch und wenn es kann, zieht es den Ärmel hoch und kratzt direkt an der betroffenen Stelle: Es können Läsionen entstehen. Das Risiko einer Superinfektion und Narbenbildung ist dann groß.
 
Manche Menschen schämen sich für Ihre Neurodermitisflecken auf ihren Armen. Sie wollen sie unbedingt verstecken und ziehen es beispielsweise vor, ständig langärmelige Oberteile zu tragen. Doch diese scheinbar gute Idee ist falsch, da dies zu Hautreizungen und/oder übermäßigem Schwitzen führen kann.

Wie lässt sich Neurodermitis lindern?

Um Neurodermitis an Armen, aber auch Beinen zu lindern, basiert die Grundbehandlung wieder auf Dermokortikoiden, auch in den Falten, obwohl die Haut an diesen Stellen dünner und empfindlicher ist. Vermeiden Sie die Verwendung der Salbenform und ziehen Sie die Cremeform vor, um das Risiko eines Aufweichens zu vermeiden.
 
Im Falle eines schweren und flächendeckenden Neurodermitis an den Gliedmaßen kann es sinnvoll sein, das Dermokortikoid aufzutragen und an den betroffenen Gliedmaßen einen Verband aus angefeuchtetem Verbandmull und einem Trockenstreifen anzulegen. Dieser großflächige Verband wird über Nacht anbehalten und optimiert die Wirksamkeit der Behandlung, erhöht die Hautfeuchtigkeit und schränkt das Kratzen ein.
 
Bei Neurodermitis an den Händen oder am Handgelenk kann das Tragen von Modeschmuck oder einer zu engen Armbanduhr die Ursache sein. Ziehen Sie locker sitzende Armbänder vor, um die Reibung zu begrenzen.