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Neurodermitis an der Hand (chronisches Ekzem der Hände)

Das Handekzem ist eine besonders lästige und schmerzhafte Form des Ekzems, da die Hände ein sehr sichtbarer Teil des Körpers sind.

Ursachen für Handekzeme

Handekzeme können viele Formen annehmen: Bläschen, Risse, Schnitte, Hautverdickungen, Rötungen... Sie können mehrere Stellen betreffen, wie den Handrücken, die Handfläche oder auch die Fingerspitzen. Man spricht auch von einem chronischen Handekzem, da die Erkrankung anhält und zwischen Schüben und Remissionen abwechselt.
 
Eine Reizung ist meistens für Neurodermitis an der Hand verantwortlich. Sie umfasst viele Aspekte
  • Kontakt mit aggressiven Chemikalien wie Waschmitteln, Seifen...
  • Feuchtigkeit durch häufiges Waschen, schlechtes Abwischen oder Aufweichen
  • Kälte
  • wiederholtes Trauma wie Reiben, Kratzen, Hautrisse...
Es wird schnell klar, dass einige Berufe gefährdeter sind als andere, insbesondere das Handwerk: Friseure, Floristen, Lebensmittel- und Gaststättengewerbe, Baugewerbe...
 
Es können auch andere Ursachen gefunden werden, einschließlich einer atopischen Stelle oder einer Kontaktallergie. 

Wie lässt sich Neurodermitis an den Händen behandeln?

Die Pflege basiert zunächst auf der Anwendung von Dermokortikoiden, damit die Hände schnell wieder gesund werden. Anschließend muss täglich ein Pflegemittel aufgetragen werden, um das Wiederauftreten zu begrenzen. Erschwerende Faktoren müssen ebenfalls ausfindig gemacht und wo immer möglich durch Alternativen ersetzt werden. Zum Beispiel können beim Abwaschen oder Putzen Handschuhe getragen werden. In einigen Fällen ist eine berufliche Neuorientierung erforderlich.

Bei Handekzemen gilt: Wenden Sie die Behandlung am Abend vor dem Schlafengehen an und tragen Sie Baumwoll- oder Vinylhandschuhe über der Creme. Dies vermeidet nicht nur das Verschmutzen der Bettwäsche, sondern fördert auch das Eindringen der Wirkstoffe: Die Hände werden nach ein paar Tagen immer weicher.