Juckreiz während der Schwangerschaft

Eine Schwangerschaft ist nicht nur im Leben einer Frau ein besonderes Erlebnis. Doch die aufregende Zeit von der Befruchtung bis hin zur Geburt wird durch massive körperliche und hormonelle Veränderungen begleitet. Bei durchschnittlich jeder fünften Schwangerschaft treten Hautkrankheiten inklusive Juckreiz auf. Die sind unangenehm für Betroffene, aber auch schnell in den Griff zu bekommen. Außerdem gibt es keine negativen Folgen für das ungeborene Kind. Wenn der Juckreiz jedoch stark zunimmt oder sich zu einer chronischen Begleiterscheinung in der Schwangerschaft entwickelt, ist der Besuch beim Gynäkologen oder Dermatologen unvermeidlich.

Warum Hormonschwankungen das Gleichgewicht der Haut stören?

Eine Schwangerschaft ist eine einzigartige Erfahrung für werdende Eltern – doch vor allem für den weiblichen Körper. Hormonschwankungen bringen den pH-Wert des ganzen Körpers aus dem Gleichgewicht, die Gewichtszunahme und der veränderte Stoffwechsel erhöhen die Durchblutung der überdehnten Haut. All das erhöht das Risiko für Hautkrankheiten, auch Dermatosen genannt. Die treten in unterschiedlichen Formen auf und werden unter dem Begriff Schwangerschaftsdermatosen zusammengefasst. Dabei trocknet die Haut im Bauchbereich, unter den Brüsten oder an den Brustwarzen aus, begleitet von unangenehmen Jucken. Je nach Schwangerschaftsphase treten typische Krankheiten auf, Frauen mit Vorerkrankungen wie Neurodermitis tragen ein besonderes Risiko: Diese Krankheiten werden während der ganzen Schwangerschaft zusätzlich getriggert.

Häufig: Was ist Atopische Schwangerschaftsdermatose?

Dahinter verbirgt sich die häufigste Hautkrankheit, mit der sich Schwangere rumschlagen müssen. Frauen mit Allergien oder Unverträglichkeiten sind besonders betroffen. Die atopische Schwangerschaftsdermatose tritt meistens im ersten oder zweiten Trimester auf (1. bis 12. bzw. 13. bis 28. Woche) und äußert sich durch stark juckende sowie flächige Rötungen im Gesicht, am Hals und Dekolleté sowie in den Ellen- und Beinbeugen. Je nach Symptomen reicht eine rückfettende Hautcreme wie Sensinol von Ducray, um den Juckreiz unter Kontrolle zu bringen. In mittelschweren Fällen kommt Kortison zum Einsatz, in schweren Fällen sogenannte Antihistaminika, die den starken Juckreiz unterbinden.

Seltener: Was ist das PUPP-Syndrom?

Das sogenannte PUPP-Syndrom ist eine weitere unangenehme Hautkrankheit: Es tritt bei einer von 200 Schwangerschaften und überwiegend im dritten Trimester (29. bis 40. Woche) auf. Dabei entsteht vor allem in der Bauchgegend und den Oberschenkeln ein großflächiger, entzündlicher Hautausschlag. Dazu gesellt sich heftiger Juckreiz, in seltenen Fällen kommt es gar zur Bildung von Ekzemen, Knötchen, Pusteln oder Hautkruste. Neben den hormonellen Schwankungen ist die starke Gewichtszunahme in kurzer Zeit der größte Risikofaktor. Der Juckreiz wird durch Kühlung gemindert, die Behandlung erfolgt mit Kortison. So unangenehm die Symptome des PUPP-Syndroms klingen, so schnell verschwindet sie meistens ein paar Tage nach der Entbindung und haben keine Auswirkungen auf das Baby.

Wie können Sie schwangerschaftsbedingten Juckreiz lindern?

Während Ärzte auf Cremes und Salben sowie Kortison oder Antihistaminika setzen, ist wie so oft Vorbeugung die beste Medizin. Verzichten Sie in der Schwangerschaft auf alles, was die ohne schon strapazierte und überdehnte Haut zusätzlich austrocknet. Dazu gehören lange, warme Schaumbäder. Bauen Sie stattdessen mehr feuchtigkeitsspendende Öle oder harnstoffhaltige Cremes in Ihr Pflegeritual ein, um die Feuchtigkeit Ihrer Haut zu erhalten. pH-neutrale Seife beugt zusätzlichen Hautreizungen vor. Tragen Sie bevorzugt luftige und weite Kleidung aus natürlichen Rohstoffen: Enge oder auf synthetischen Stoffen basierende Kleidung kann Juckreiz begünstigen und verschlimmern. Bei akutem Juckreiz können Sie die betroffenen Stellen mit feuchten Waschlappen umwickeln.

Schwangerschaftsdermatosen sind keine große Sache?

Juckreiz in der Schwangerschaft ist eine unangenehme, aber völlig normale Begleiterscheinung. Der schwankende Hormonhaushalt und die erhöhte Hautdurchblutung können die Haut austrocknen und Hautkrankheiten begünstigen. Feuchtigkeitsspendende Öle und Cremes sowie kühle Waschlappen lindern den Juckreiz und führen der Haut Feuchtigkeit zu. In der Regel verschwindet der Juckreiz nach der Geburt wieder. Ist er jedoch akut oder gar chronisch, sollten Sie einen Gynäkologen oder Dermatologen zurate ziehen. Dann steckt oftmals eine hartnäckigere Dermatose dahinter, etwa das PUPP-Syndrom. Ärzte behandeln die heftigen Symptome mit Kortison oder bei schweren Verläufen mit Antihistaminika. Doch keine Angst: Nichts davon wirkt sich schädlich auf Ihr Baby aus.

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