SABAL, ARGEAL – Pflege für fettiges Haar

Die Shampoos SABAL und ARGEAL wurden speziell für die Reinigung und Pflege von fettiger Kopfhaut und fettigem Haar entwickelt, die oft durch Glanz, Schwere und Stumpfheit gekennzeichnet sind. Wird Ihr Haar schneller fettig, je öfter Sie es waschen? Die Shampoos für fettiges Haar von SABAL und ARGEAL sind eine großartige Routine, um Ihr Haar den ganzen Tag lang sauber, geschmeidig und leicht zu halten. Unsere Produkte für fettiges Haar vereinen das Wesentliche, um fettiges Haar zu pflegen und gleichzeitig überschüssigen Talg zu bekämpfen und die Neubildung von Fett zu verzögern.

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  • Talgabsorbierendes Shampoo

    NEUE FORMULIERUNG

    SABAL

    Talgabsorbierendes Shampoo

    Reinigt - Reduziert Talg - Reinigt sanft

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Fettige Haare: Welche Pflege und welches Shampoo helfen?

Fettige Haare können bereits kurz nach der Haarwäsche wieder strähnig und ungepflegt wirken. Mit einer auf die fettige Kopfhaut abgestimmten Pflege lässt sich überschüssiger Talg gezielt entfernen und schnelles Nachfetten reduzieren. 

Das passende Shampoo gegen fettige Haare, eine geeignete Waschhäufigkeit und die richtige Pflege von Kopfhaut und Haar helfen dabei, den Ansatz länger frisch und das Haar gepflegt aussehen zu lassen.

Warum werden Haare schnell fettig? 

Fettige Haare entstehen vor allem durch eine erhöhte Talgproduktion der Kopfhaut. Die Talgdrüsen bilden den natürlichen Hauttalg, auch Sebum genannt, der Kopfhaut und Haare schützt. Produzieren sie mehr Talg als benötigt, verteilt sich dieser am Haaransatz und in den Haaren. Sie wirken schneller glänzend, strähnig und fettig. Eine übermäßige Talgproduktion wird auch als Hyperseborrhoe bezeichnet (vgl. Sakuma & Maibach, 2012). 

Wie viel Talg die Kopfhaut produziert, ist individuell unterschiedlich. Besonders wichtig sind hormonelle Einflüsse: Androgene wie Testosteron können die Aktivität der Talgdrüsen und damit die Sebumproduktion fördern. Deshalb verändert sich die Talgproduktion beispielsweise während der Pubertät deutlich. Darüber hinaus können unter anderem genetische Faktoren sowie warme und feuchte Umweltbedingungen beeinflussen, wie schnell Haut und Haare fettig erscheinen (vgl. Sakuma & Maibach, 2012). 

Welches Shampoo hilft bei fettigen Haaren? 

Ein Shampoo gegen fettige Haare sollte überschüssigen Talg zuverlässig von Kopfhaut und Haaransatz entfernen, ohne die Kopfhaut unnötig zu reizen. Entscheidend ist deshalb eine auf fettige Kopfhaut abgestimmte Reinigung. Shampoo entfernt neben Talg auch Schweiß, abgestorbene Hautzellen sowie Rückstände von Stylingprodukten und anderen Ablagerungen. 

Welche Inhaltsstoffe eignen sich bei fettiger Kopfhaut? 

Bei schnell fettendem Haar können Inhaltsstoffe sinnvoll sein, die überschüssigen Talg aufnehmen oder die Kopfhaut bei der Reinigung unterstützen. Je nach Formulierung kommen beispielsweise folgende Inhaltsstoffe infrage: 

  • Kaolin: Die weiße Tonerde besitzt absorbierende Eigenschaften und kann überschüssigen Talg auf der Kopfhaut aufnehmen. 
  • Sabal-Extrakt (Serenoa serrulata): Kann dazu beitragen, die Talgproduktion zu regulieren und damit schnellem Nachfetten entgegenzuwirken. 
  • Glycerin: Bindet Feuchtigkeit und kann dazu beitragen, dass die Kopfhaut bei der Reinigung nicht unnötig austrocknet. 

Das Ducray ARGEAL SABAL Talgabsorbierende Shampoowurde speziell für fettige Kopfhaut und schnell fettendes Haar entwickelt. Die Formulierung kombiniert unter anderem weiße Tonerde zur Aufnahme von überschüssigem Talg mit Sabal-Extrakt zur Regulierung der Talgproduktion. Das Shampoo reinigt die Kopfhaut sanft und entfernt dabei Ablagerungen und Schadstoffpartikel*   

*Interne Anwenderstudie mit 73 Frauen mit fettiger Kopfhaut und fettigem Haar, Anwendung dreimal pro Woche über drei Wochen. 

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Ein ideales Shampoo gegen fettiges Haar sollte überschüssigen Talg sanft entfernen, wobei Inhaltsstoffe wie Tonerde und Sabal-Extrakt dabei helfen, die Talgproduktion zu regulieren und die Kopfhaut effektiv zu reinigen.

Wie oft sollte man fettige Haare waschen? 

Wie häufig Sie fettige Haare waschen sollten, hängt davon ab, wie schnell die Kopfhaut nachfettet und wie gut sie das verwendete Shampoo verträgt. Auch eine häufige Haarwäsche ist möglich: Untersuchungen zeigen, dass häufigeres Waschen nicht automatisch zu einer stärkeren Talgproduktion führt. Das sogenannte „Ausfettenlassen“ der Haare reduziert die Talgproduktion dagegen nicht nachweislich (vgl. Punyani et al., 2021). 

Wenn Sie Ihre Haare häufig waschen, kann zwischen den Anwendungen eines speziellen Shampoos gegen fettige Haare ein mildes Shampoo sinnvoll sein. 

Das EXTRA MILD Shampoo für die ganze Familie eignet sich als sanfte Ergänzung, wenn Sie Ihre Haare häufig waschen. Es reinigt Haare und Kopfhaut schonend und ist für die tägliche Anwendung geeignet.* 

Konzentrieren Sie das Shampoo bei der Haarwäsche vor allem auf Kopfhaut und Ansatz. So wird überschüssiger Talg dort entfernt, wo er entsteht, während die Haarlängen weniger stark beansprucht werden (vgl. American Academy of Dermatology, 2024). 

*% Zufriedenheit. Anwendertest mit 33 Personen von 20 bis 67 Jahren, 2 bis 3 Anwendungen pro Woche, 2 Wochen lang. 

„Fettige Haare lassen sich nicht daran gewöhnen, weniger Talg zu produzieren, indem die Haarwäsche immer weiter hinausgezögert wird. Entscheidend ist vielmehr eine Pflegeroutine, die zur individuellen Talgproduktion der Kopfhaut passt. Wer schnell fettendes Haar hat, darf es deshalb auch häufiger waschen, sofern ein geeignetes Shampoo verwendet wird.“

Judith Horzel

Judith Horzel

Apothekerin und Medical Advisor bei Eau Thermale Avène

Was hilft, damit Haare nicht so schnell nachfetten? 

Wie schnell Haare nachfetten, hängt in erster Linie von der Talgproduktion der Kopfhaut ab. Diese lässt sich durch Alltagstricks nicht einfach „abtrainieren“. Sie können Ihre Pflegeroutine jedoch so gestalten, dass sich überschüssiger Talg und Produktrückstände weniger stark im Haar bemerkbar machen. 

Folgende Maßnahmen sind sinnvoll: 

  • Pflege auf den Haartyp abstimmen: Verwenden Sie Produkte, die zu einer fettigen Kopfhaut und Ihrem Haartyp passen. Sehr reichhaltige Pflegeprodukte können feines oder schnell fettendes Haar zusätzlich beschweren. 
  • Conditioner gezielt anwenden: Bei glattem oder feinem Haar empfiehlt die American Academy of Dermatology, Conditioner vor allem in den Haarspitzen anzuwenden und die Kopfhaut auszusparen (vgl. American Academy of Dermatology, 2024). 
  • Stylingprodukte sparsam einsetzen: Ölige oder reichhaltige Produkte können sich auf Haar und Kopfhaut ablagern und das Haar schneller fettig erscheinen lassen. 
  • Trockenshampoo nur als Ergänzung nutzen:Kann überschüssigen Talg zwischen zwei Haarwäschen vorübergehend aufnehmen. 

Was tun bei fettiger Kopfhaut und Schuppen? 

Eine fettige Kopfhaut kann gleichzeitig mit Schuppen auftreten. Fettige, gelbliche oder anhaftende Schuppen in Verbindung mit Rötungen und Juckreiz können beispielsweise auf eine seborrhoisches Ekzem (seborrhoische Dermatitis) hindeuten. Dabei spielen sowohl die Talgproduktion als auch Hefepilze der Gattung Malassezia, die natürlicherweise auf der Haut vorkommen, eine Rolle (vgl. American Academy of Dermatology, 2022). 

In diesem Fall reicht ein klassisches Shampoo gegen fettige Haare möglicherweise nicht aus. Je nach Ursache können spezielle Anti-Schuppen-Shampoos mit Wirkstoffen gegen Malassezia sinnvoll sein. Bei ausgeprägtem Juckreiz, Rötungen oder hartnäckigen Schuppen sollte die Kopfhaut dermatologisch untersucht werden, um die Ursache zu klären und die Pflege entsprechend anzupassen (vgl. American Academy of Dermatology, 2022). 

Was tun bei fettigem Ansatz und trockenen Spitzen? 

Eine fettige Kopfhaut und trockene Haarspitzen können gleichzeitig auftreten. Während sich am Ansatz überschüssiger Talg sammelt, können die Längen beispielsweise durch Hitze, chemische Behandlungen oder die natürliche Haarstruktur trockener und empfindlicher sein. Die Pflege sollte deshalb Kopfhaut und Haarlängen getrennt berücksichtigen. 

Tragen Sie ein Shampoo gegen fettige Haare vor allem auf die Kopfhaut und den Ansatz auf. Beim Ausspülen gelangt ausreichend Shampoo durch die Längen, sodass diese nicht zusätzlich intensiv eingeschäumt werden müssen. Conditioner oder andere pflegende Produkte können dagegen gezielt in den trockeneren Längen und Spitzen angewendet werden. Bei feinem oder glattem Haar empfiehlt die American Academy of Dermatology, Conditioner vor allem auf die Haarspitzen aufzutragen (vgl. American Academy of Dermatology, 2024). 

Auch starke Hitze kann die Haarfaser zusätzlich beanspruchen. Föhnen Sie deshalb möglichst mit niedriger oder mittlerer Temperatur und reduzieren Sie bei trockenen Spitzen die häufige Anwendung von Glätteisen oder Lockenstab (vgl. American Academy of Dermatology, 2024). 

Wann sollte eine stark fettige Kopfhaut ärztlich abgeklärt werden? 

Eine schnell fettende Kopfhaut ist zunächst kein Grund zur Sorge. Verändert sich die Talgproduktion jedoch plötzlich deutlich oder treten weitere Beschwerden auf, kann eine dermatologische Abklärung sinnvoll sein. 

Das gilt insbesondere, wenn: 

  • starker oder anhaltender Juckreiz auftritt, 
  • die Kopfhaut deutlich gerötet oder entzündet ist, 
  • sich fettige, gelbliche oder hartnäckige Schuppen bilden, 
  • wunde oder nässende Hautstellen entstehen oder 
  • sich die Beschwerden trotz angepasster Haarpflege nicht bessern. 

Auch eine plötzliche deutliche Veränderung der Talgproduktion ohne erkennbare Ursache sollte ärztlich abgeklärt werden. So lassen sich mögliche Hauterkrankungen oder andere Auslöser gezielt untersuchen.

Eine dunkelhäutige Person mit blauen Handschuhen untersucht den Haaransatz einer dunkelhaarigen Person mit einer Lupe.
Eine dermatologische Abklärung ist bei stark fettiger Kopfhaut insbesondere dann ratsam, wenn plötzliche Veränderungen auftreten oder Symptome wie Juckreiz, Rötungen, hartnäckige Schuppen sowie nässende Hautstellen bestehen bleiben.

Fazit: Fettige Haare gezielt pflegen 

Fettige Haare lassen sich nicht einfach „abtrainieren“, denn wie viel Talg die Kopfhaut produziert, hängt unter anderem von individuellen und hormonellen Faktoren ab. Mit einem auf fettige Kopfhaut abgestimmten Shampoo lässt sich überschüssiger Talg jedoch gezielt entfernen und schnelles Nachfetten reduzieren. 

Entscheidend ist eine Pflegeroutine, die zu Ihrer Kopfhaut passt. Waschen Sie Ihre Haare so häufig wie nötig, verwenden Sie reichhaltige Pflege vor allem in den Längen und achten Sie auf Veränderungen der Kopfhaut. Treten zusätzlich hartnäckige Schuppen, Rötungen oder Juckreiz auf, sollte die Ursache dermatologisch abgeklärt werden.

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Ungeeignete Pflegeprodukte können dazu führen, dass Haare schneller fettig aussehen, etwa wenn reichhaltige Conditioner, Öle oder Stylingprodukte am Ansatz verwendet werden und das Haar beschweren. Eine erhöhte Talgproduktion selbst wird jedoch vor allem durch individuelle und hormonelle Faktoren beeinflusst. Bei schnell fettendem Haar sollten reichhaltige Pflegeprodukte deshalb bevorzugt in den Längen und Spitzen angewendet werden.

Sehr heißes Wasser ist nicht notwendig, um überschüssigen Talg zu entfernen, und kann Kopfhaut und Haar unnötig beanspruchen. Für die Haarwäsche reicht angenehm warmes Wasser aus. Auch beim anschließenden Föhnen sollte starke Hitze vermieden werden, insbesondere wenn die Haarlängen oder Spitzen bereits trocken sind. 

Ein direkter Zusammenhang zwischen bestimmten Lebensmitteln und einer fettigen Kopfhaut ist bislang nicht eindeutig nachgewiesen. Zwar gibt es Hinweise darauf, dass beispielsweise eine Ernährung mit hohem glykämischen Index über hormonelle Prozesse die Talgproduktion beeinflussen könnte. Für konkrete Ernährungsempfehlungen gegen fettige Haare reicht die bisherige Datenlage jedoch nicht aus (vgl. Apotheken Umschau, 2024). 

Trockenshampoo kann überschüssigen Talg am Ansatz aufnehmen und das Haar vorübergehend weniger fettig erscheinen lassen. Eine reguläre Haarwäsche ersetzt es jedoch nicht, da Rückstände des Produkts sowie Talg und andere Ablagerungen auf der Kopfhaut verbleiben können. Trockenshampoo eignet sich deshalb vor allem als gelegentliche Ergänzung zwischen zwei Haarwäschen. 

Verändert sich die Talgproduktion plötzlich, können unter anderem hormonelle Veränderungen eine Rolle spielen. Seltener können auch bestimmte Medikamente die Talgproduktion beeinflussen. Bleibt die Veränderung bestehen oder treten gleichzeitig Juckreiz, Rötungen oder starke Schuppen auf, sollte die Kopfhaut dermatologisch abgeklärt werden (vgl. Apotheken Umschau, 2024). 

Quellen 

American Academy of Dermatology Association (2022).Seborrheic dermatitis: Signs and symptoms.[Textumbruch]https://www.aad.org/public/diseases/a-z/seborrheic-dermatitis-symptoms 

American Academy of Dermatology Association (2024).Tips for healthy hair.https://www.aad.org/public/everyday-care/hair-scalp-care/hair/healthy-hair-tips 

Apotheken Umschau (2024).Fettige Kopfhaut: Ursachen und richtige Pflege. https://www.apotheken-umschau.de/mein-koerper/haut-und-haare/fettige-kopfhaut-ursachen-und-richtige-pflege-1182435.html 

Punyani, S., Tosti, A., Hordinsky, M., Yeomans, D. & Schwartz, J. (2021).The Impact of Shampoo Wash Frequency on Scalp and Hair Conditions. Skin Appendage Disorders, 7(3), 183–193. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34055906/ 

Sakuma, T. H. & Maibach, H. I. (2012).Oily Skin: An Overview. Skin Pharmacology and Physiology, 25(5), 227–235. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22722766/ 

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