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Schuppen: Ursachen, Arten und wirksame Behandlung
Aktualisiert am , validiert von dem medizinischen Expertenteam.
Schuppen sind weit verbreitet und können unabhängig von Alter oder Haartyp auftreten. Betroffene empfinden sie oft als lästig. Zudem leidet die gereizte Kopfhaut unter Juckreiz.
Welche Ursachen hinter Schuppen stecken, wie Sie trockene und fettige Schuppen unterscheiden und welche Behandlung wirklich hilft, erfahren Sie in diesem Ratgeber.
Was sind Schuppen?
Schuppen sind abgestorbene Hautzellen der Kopfhaut, die sichtbar werden, wenn sich die Haut schneller erneuert als gewöhnlich. Grundsätzlich ist die Erneuerung der Haut ein natürlicher Prozess: Neue Hautzellen entstehen in den tieferen Hautschichten, wandern innerhalb von etwa vier Wochen an die Oberfläche und werden dort abgestoßen. Normalerweise sind diese Hautpartikel so klein, dass sie unbemerkt bleiben (vgl. Borda & Wikramanayake, 2015).
Gerät dieser Erneuerungsprozess aus dem Gleichgewicht, werden zu viele Hautzellen in kurzer Zeit abgestoßen. Die abgestorbenen Hautzellen lagern sich zusammen und werden als sichtbare Schuppen auf der Kopfhaut oder in den Haaren wahrgenommen (vgl. Turner et al., 2012).
Schuppen sind in den meisten Fällen harmlos und nicht ansteckend. Sie können jedoch auf ein Ungleichgewicht der Kopfhaut oder auf eine zugrunde liegende Hauterkrankung hinweisen. Treten zusätzlich Juckreiz, Rötungen oder Krusten auf der Kopfhaut auf, sollte die Ursache genauer abgeklärt werden.
Welche Arten von Schuppen gibt es?
Nicht alle Schuppen sehen gleich aus. Fachleute unterscheiden vor allem zwischen trockenen und fettigen Schuppen. Beide Formen entstehen durch unterschiedliche Prozesse auf der Kopfhaut und sollten deshalb auch unterschiedlich behandelt werden.
Trockene Schuppen
Trockene Schuppen sind meist klein, weiß oder silbrig und lösen sich leicht von der Kopfhaut. Häufig verliert die Kopfhaut durch eine beeinträchtigte Barriere zu viel Feuchtigkeit. Dies beschleunigt die Schuppenbildung (vgl. Turner et al., 2012). Da sie nicht an der Kopfhaut haften, rieseln sie oft sichtbar auf die Kleidung und gehen meist mit einem unangenehmen Spannungsgefühl einher.
Im Gegensatz zu fettigen Schuppen haften sie nicht an Haaren oder Kopfhaut und lassen sich meist leicht ausbürsten.
Fettige Schuppen
Fettige Schuppen sind größer, gelblich und bleiben häufig an Haaren oder Kopfhaut haften. Sie treten oft zusammen mit einer fettigen Kopfhaut auf und können von Juckreiz oder Rötungen begleitet werden.
Da fettige Schuppen häufig hartnäckiger sind als trockene Schuppen, benötigen sie meist eine gezielte Behandlung.
Was sind die Ursachen für Schuppen?
Schuppen entstehen, wenn sich die Hautzellen der Kopfhaut schneller erneuern als gewöhnlich. Dafür kommen verschiedene innere und äußere Faktoren infrage, die das natürliche Gleichgewicht der Kopfhaut stören können (vgl. Borda & Wikramanayake, 2015).
Innere Ursachen
Zu den häufigsten inneren Ursachen gehören:
- eine erhöhte Talgproduktion
- der Hefepilz Malassezia
- hormonelle Veränderungen
- erbliche Veranlagung
Hauterkrankungen wie seborrhoische Dermatitis, Schuppenflechte oder Neurodermitis
Vor allem bei fettiger Kopfhaut kann sich der Hefepilz Malassezia stärker vermehren. Seine Stoffwechselprodukte reizen die Kopfhaut und beschleunigen die Zellerneuerung, wodurch vermehrt sichtbare Schuppen entstehen (vgl. Dessinioti & Katsambas, 2013).
Äußere Ursachen
Auch äußere Einflüsse können die Schuppenbildung begünstigen. Dazu zählen unter anderem:
- häufiges Haarewaschen
- heißes Föhnen
- aggressive Haarpflege- oder Stylingprodukte
- trockene Heizungsluft oder starke Kälte
- Stress
- eng anliegende Kopfbedeckungen über längere Zeit
Je nach Ursache kann die Kopfhaut aus dem Gleichgewicht geraten und vermehrt Hautschuppen bilden. Deshalb ist es wichtig, nicht nur die sichtbaren Schuppen zu behandeln, sondern auch den Auslöser möglichst gezielt zu erkennen.
Schuppen behandeln: Was hilft wirklich?
Die richtige Behandlung richtet sich nach der Ursache und der Art der Schuppen (vgl. Kastarinen et al., 2014). Während trockene Schuppen vor allem eine schonende Pflege benötigen, kommen bei fettigen oder hartnäckigen Schuppen häufig spezielle Anti-Schuppen-Shampoos mit gezielten Aktivstoffen zum Einsatz.
H3: Fettige Schuppen gezielt behandeln
Fettige Schuppen gehen häufig mit einer erhöhten Talgproduktion und einer stärkeren Vermehrung des Hefepilzes Malassezia einher. Spezielle Anti-Schuppen-Shampoos helfen dabei, die Schuppenbildung zu reduzieren und die Kopfhaut wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Das KELUAL DS ORIGINAL Anti-Schuppen Intensivpflege-Shampoo wurde speziell für seborrhoische Dermatitis der Kopfhaut und starke Schuppenbildung entwickelt. Die spezielle Kombination verschiedener Wirkstoffe bekämpft gezielt den Hefepilz Malassezia, beruhigt gereizte Kopfhaut und löst hartnäckige Schuppen. Bereits nach acht Tagen wurde eine signifikante Verringerung des Juckreizes beobachtet. Zudem wurden die Schuppen nach acht Tagen signifikant reduziert.*
*Offene monozentrische Studie in zwei Phasen mit 66 Probanden (38 % Männer / 62 % Frauen im Alter von 12 bis 72 Jahren) davon Erwachsene (n=41) und Jugendliche (n=25) mit leichter bis schwerer Seborrhoischen Dermatitis der Kopfhaut.
Trockene und hartnäckige Schuppen behandeln
Bleiben trockene Schuppen trotz einer geeigneten Pflege bestehen oder treten zusätzlich hartnäckige Schuppenbeläge und Plaques auf, kann eine speziell darauf abgestimmte Pflege sinnvoll sein.
Das KERTYOL PSO Kur-Shampoo wurde für Kopfhaut mit trockenen, hartnäckigen Schuppen entwickelt. Die Formulierung hilft, Schuppen zu lösen und Juckreiz zu lindern. Nach einem Monat wurden Plaques beziehungsweise Verhärtungen um 78 % reduziert.* Seit den ersten Anwendungen verringerte sich zudem der Juckreiz um 77 %.**
*Offene, randomisierte vergleichende Studie mit 54 Probanden mit leichter bis mittelschwerer Kopfhautpsoriasis (10% < Oberfläche < 50%). Die Verträglichkeit und Wirksamkeit wurde unter dermatologischer Kontrolle getestet.
Die Behandlung langfristig unterstützen
Auch nach dem Abklingen der Schuppen ist eine passende Begleitpflege wichtig, um das natürliche Gleichgewicht der Kopfhaut zu erhalten und Rückfällen vorzubeugen.
Das KELUAL ELUTION Anti-Schuppen Begleitpflege-Shampoo eignet sich für die tägliche Anwendung zwischen zwei Anti-Schuppen-Behandlungen oder nach einer Anti-Schuppen-Kur. Die feuchtigkeitsspendende Formulierung beruhigt empfindliche Kopfhaut, lindert Juckreiz und hilft, das Wiederauftreten von Schuppen zu verringern. Nach zwei Wochen alleiniger Anwendung berichteten 88 % der Anwender:innen über ein verbessertes Kopfhautwohlbefinden.*
*% Zufriedenheit. Nachgewiesene Wirksamkeit nach 2 Wochen alleiniger Anwendung des Shampoos. Der Test wurde mit 107 erwachsenen VerbraucherInnen durchgeführt.
„Schuppen sind oft ein Zeichen dafür, dass das natürliche Gleichgewicht der Kopfhaut gestört ist. Eine gezielte Pflege sollte deshalb nicht nur sichtbare Schuppen entfernen, sondern auch die Kopfhautbarriere und das Kopfhautmikrobiom unterstützen.“
Judith Horzel
Apothekerin und Medical Advisor bei Eau Thermale Avène
Wann sollte eine Dermatologin oder ein Dermatologe aufgesucht werden?
Bleiben Schuppen trotz geeigneter Pflege über mehrere Wochen bestehen oder treten zusätzlich starke Rötungen, Entzündungen, nässende Stellen oder Krusten auf der Kopfhaut auf, sollte die Ursache dermatologisch abgeklärt werden.
Hinter hartnäckigen Schuppen können auch Hauterkrankungen wie seborrhoische Dermatitis oder Schuppenflechte stecken, die eine gezielte Behandlung erfordern (vgl. Borda et al., 2015).
Unsere Empfehlung
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Anti-Schuppen Intensivpflege-ShampooBeseitigt starke Schuppen - Entfernt sichtbare Schuppen ab der 1. Anwendung*. - Lindert Juckreiz* - Begrenzt Wiederholungen - Anti-Schuppen Begleitpflege-Shampoo
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Wie lassen sich Schuppen vorbeugen?
Zwar lässt sich Schuppenbildung nicht immer gänzlich verhindern, doch mit einer individuell abgestimmten Pflegeroutine stärken Sie das natürliche Gleichgewicht Ihrer Kopfhaut und minimieren das Risiko für erneute Schuppen.
Die Kopfhaut schonend pflegen
Verwenden Sie möglichst milde Haarpflegeprodukte und waschen Sie Ihre Haare nur so häufig wie nötig. Sehr heißes Wasser oder häufiges Föhnen können die Kopfhaut zusätzlich belasten und Schuppen begünstigen.
Reizende Einflüsse vermeiden
Folgende Maßnahmen können helfen, die Kopfhaut langfristig gesund zu halten:
- Haare mit lauwarmem Wasser waschen
- die Haare nicht zu heiß föhnen
- aggressive Stylingprodukte möglichst sparsam verwenden
- Stress reduzieren
- die Kopfhaut nicht durch Kratzen zusätzlich reizen
Fazit: Schuppen gezielt behandeln und Rückfällen vorbeugen
Schuppen lassen sich in vielen Fällen gut behandeln, wenn die Ursache erkannt und die Pflege auf die Bedürfnisse der Kopfhaut abgestimmt wird. Statt die Schuppen nur kurzfristig zu kaschieren, lohnt es sich, das natürliche Gleichgewicht der Kopfhaut langfristig zu unterstützen.
Verbessern sich die Beschwerden trotz geeigneter Pflege nicht oder treten zusätzlich starker Juckreiz, Rötungen oder Krusten auf, sollte die Ursache dermatologisch abgeklärt werden. So kann eine gezielte Behandlung dazu beitragen, die Kopfhaut dauerhaft zu beruhigen und neuen Schuppen vorzubeugen.
Häufig gestellte Fragen
Lose Schuppen können vorsichtig ausgebürstet oder ausgekämmt werden. Starkes Kratzen oder gewaltsames Entfernen sollte jedoch vermieden werden, da dies die Kopfhaut zusätzlich reizen und die Schuppenbildung verstärken kann.
Die optimale Häufigkeit hängt von Ihrem Kopfhauttyp und der Art der Schuppen ab. Wichtig ist eine regelmäßige, aber schonende Haarwäsche mit einem Shampoo, das auf die Bedürfnisse Ihrer Kopfhaut abgestimmt ist.
Das hängt von der Ursache und der gewählten Behandlung ab. Leichte Schuppen können sich innerhalb weniger Wochen verbessern. Bei hartnäckigen oder wiederkehrenden Schuppen kann die Behandlung entsprechend länger dauern.
Wiederkehrende Schuppen können verschiedene Ursachen haben, beispielsweise eine erhöhte Talgproduktion, den Hefepilz Malassezia, ungeeignete Haarpflege oder Hauterkrankungen wie seborrhoische Dermatitis oder Schuppenflechte. Treten Schuppen trotz geeigneter Pflege immer wieder auf, sollte die Ursache dermatologisch abgeklärt werden.
Die Wirksamkeit hängt davon ab, ob das Produkt zur Ursache der Schuppen passt. Speziell entwickelte Anti-Schuppen-Shampoos können beispielsweise helfen, Schuppen zu lösen, die Kopfhaut zu beruhigen und das natürliche Gleichgewicht des Kopfhautmikrobioms zu unterstützen. Für ein dauerhaftes Ergebnis sollten sie entsprechend der Anwendungsempfehlung verwendet werden.
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