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Was ist ein Ekzem?

Bei Ekzemen handelt es sich um chronische Hauterkrankungen, die Babys, Kinder und Erwachsene gleichermaßen betreffen. Erfahren Sie in unseren Videoberichten mehr über Menschen, die unter Ekzemen leiden.

 

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Über Ekzeme

Ekzeme sind eine chronische Krankheit, die Babys, Kinder und Erwachsene gleichermaßen betreffen kann. Sie ist gekennzeichnet durch charakteristischen Rötungen, Bläschen und Schorfflecken, die plötzlich auftreten und auch wieder verschwinden. Ekzeme versurachen eine extreme Hauttrockenheit und beeinträchtigen die Barrierefunktion der Haut. Die offenen Hautstellen sorgen für Schmerzen und quälenden Juckreiz – Symptome die den Alltag erheblich beeinträchtigen können.

Formen von Ekzemen

Es gibt verschiedene Formen von Ekzemen, die von ihrer Lage, ihrem Erscheinungsbild sowie vom Alter der betroffenen Person abhängen. Folgende drei Formen von Ekzemen sind am weitesten verbreitet:
  • Atopisches Ekzem (Neurodermitis): Diese Ekzemform wird durch zwei Faktoren verursacht: Vererbung und äußere Umweltfaktoren. Neurodermitis kann bereits in den ersten Lebensmonaten auftauchen und bis ins Erwachsenenalter andauern. Bis zu 25 % aller Kinder leiden unter Neurodermitis(1). Atopische Ekzeme können jedoch kontrolliert werden, wenn man weiß, wie man sie richtig behandelt.
  • Chronisches Handekzem: Diese Ekzemform ist am häufigsten bei Erwachsenen verbreitet. Sie kann durch Arbeitsbedingungen verursacht werden, bei denen die Hände häufig in Kontakt mit Wasser oder aggressiven Chemikalien geraten.
  • Kontaktekzem: Haben Sie sich eine neue Jeans oder ein Paar Ohrringe gekauft? Kommt es an den Stellen, an denen der Stoff oder das Metall die Haut berühren, zu Juckreiz und Rötungen? In der Regel erscheinen Kontaktekzeme auf diese Weise. Ein Kontaktekzem ähnelt einer allergischen Reaktion, die durch Auftragen einer speziellen Creme oder durch Vermeiden des Kontakts mit dem Reizerreger gelindert werden kann.