Haarausfall bei Männern und Frauen

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Haarausfall: Ursachen, Symptome und Behandlung

Haarausfall kann viele Ursachen haben und betrifft Frauen ebenso wie Männer. Während ein gewisser Haarverlust zum natürlichen Haarzyklus gehört, kann anhaltender oder plötzlich auftretender Haarausfall auf unterschiedliche Auslöser wie genetische Veranlagung, hormonelle Veränderungen, Stress oder Erkrankungen hinweisen.

In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Formen von Haarausfall es gibt, welche Ursachen infrage kommen, woran Sie krankhaften Haarverlust erkennen und welche Behandlungsmöglichkeiten helfen können.

Was ist Haarausfall?

Haarausfall bezeichnet einen über das normale Maß hinausgehenden Verlust von Haaren. Während ein täglicher Haarverlust von etwa 50 bis 100 Haaren als Teil des natürlichen Haarzyklus gilt, spricht man von Haarausfall, wenn deutlich mehr Haare ausfallen, die Haardichte sichtbar abnimmt oder kahle Stellen entstehen (vgl. Ho et al., 2023).

Der medizinische Fachbegriff für Haarausfall lautet Alopezie. Er beschreibt verschiedene Formen des Haarverlusts, die sich in ihren Ursachen, ihrem Verlauf und ihrer Behandlung unterscheiden.

Wann ist Haarausfall normal?

Jedes Haar durchläuft einen natürlichen Wachstumszyklus aus Wachstums-, Übergangs- und Ruhephase. Da sich nicht alle Haare gleichzeitig in derselben Phase befinden, fallen täglich einzelne Haare aus und werden durch neue ersetzt. Erst wenn dieses Gleichgewicht gestört ist, kommt es zu vermehrtem oder krankhaftem Haarausfall (vgl. Ho et al., 2023).

Woran erkennt man krankhaften Haarausfall?

Anzeichen für krankhaften Haarausfall können sein:

  • mehr als 100 ausgefallene Haare pro Tag über einen längeren Zeitraum,
  • sichtbar dünner werdendes Haar oder eine abnehmende Haardichte,
  • plötzlich auftretender, starker Haarverlust,
  • kreisrunde kahle Stellen oder
  • ein zurückweichender Haaransatz beziehungsweise lichter werdender Scheitel.

Treten diese Beschwerden über mehrere Wochen auf oder verschlimmern sie sich, sollte die Ursache dermatologisch abgeklärt werden.

Welche Ursachen kann Haarausfall haben?

Haarausfall kann durch verschiedene innere und äußere Faktoren ausgelöst werden. Welche Ursache infrage kommt, hängt unter anderem vom Alter, Geschlecht, dem Verlauf des Haarverlusts und möglichen Begleiterkrankungen ab. Eine genaue Diagnose ist deshalb wichtig, um die passende Behandlung auszuwählen (vgl. Ho et al., 2023).

Anlagebedingter Haarausfall

Der anlagebedingte oder androgenetische Haarausfall entsteht durch eine genetisch bedingte Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber dem Hormon Dihydrotestosteron (DHT). Dadurch verkürzt sich die Wachstumsphase der Haare, sie werden mit jedem Haarzyklus feiner und fallen schließlich aus (vgl. Messenger & Sinclair, 2006).

Hormonelle Veränderungen und Stress

Auch hormonelle Veränderungen können Haarausfall begünstigen. Häufig tritt vorübergehender Haarverlust nach einer Schwangerschaft, in den Wechseljahren oder nach dem Absetzen hormoneller Verhütungsmittel auf. Ebenso können körperlicher oder psychischer Stress den Haarzyklus stören und diffusen Haarausfall auslösen (vgl. Ho et al., 2023).

Nährstoffmangel, Erkrankungen und Medikamente

Ein Mangel an wichtigen Nährstoffen wie Eisen oder Zink kann das Haarwachstum beeinträchtigen. Darüber hinaus kommen Schilddrüsenerkrankungen, schwere Infektionen, bestimmte Medikamente oder medizinische Behandlungen wie eine Chemotherapie als Auslöser infrage. Wird die zugrunde liegende Ursache erkannt und behandelt, normalisiert sich das Haarwachstum in vielen Fällen wieder (vgl. Rebora, 2005).

Haarausfall Ursachen
Da Haarausfall vielfältige Ursachen hat und nicht immer dauerhaft ist, sollte bei anhaltenden oder plötzlichen Veränderungen der Haardichte eine dermatologische Abklärung erfolgen, um eine gezielte Behandlung einzuleiten.

Welche Arten von Haarausfall gibt es?

Haarausfall kann sich unterschiedlich äußern. Manche Menschen verlieren die Haare gleichmäßig über die gesamte Kopfhaut, andere entwickeln klar begrenzte kahle Stellen oder bemerken zunächst einen zurückweichenden Haaransatz. Die häufigsten Formen unterscheiden sich sowohl in ihrem Erscheinungsbild als auch in ihren Ursachen.

Form

Erscheinungsbild

Typische Ursachen / Verlauf

Diffuser HaarausfallGleichmäßige Ausdünnung über die gesamte KopfhautHäufig vorübergehend, z. B. durch Stress, hormonelle Veränderungen, Nährstoffmangel oder nach einer Erkrankung. Das Haarwachstum normalisiert sich oft innerhalb weniger Monate wieder.
Kreisrunder HaarausfallPlötzlich auftretende, scharf begrenzte kahle StellenAutoimmunerkrankung; Augenbrauen, Wimpern oder andere Körperhaare können ebenfalls betroffen sein. Der Verlauf ist individuell, spontane Besserung und Rückfälle sind möglich.
Anlagebedingter HaarausfallSchleichende Ausdünnung, bei Männern oft Geheimratsecken oder Tonsur, bei Frauen meist ScheitelbereichHäufigste Form des dauerhaften Haarverlusts; ohne Behandlung schreitet der Haarverlust meist langsam fort.

Was hilft gegen Haarausfall?

Welche Behandlung bei Haarausfall sinnvoll ist, hängt immer von der Ursache des Haarverlusts ab. Während sich vorübergehender Haarausfall häufig nach Beseitigung des Auslösers zurückbildet, erfordern chronische Formen meist eine langfristige Behandlung. Ziel ist es, den Haarausfall zu verlangsamen, das Haarwachstum zu unterstützen und die Haare möglichst lange zu erhalten (vgl. Ho et al., 2023).

Behandlung bei vorübergehendem Haarausfall

Vorübergehender Haarausfall tritt häufig infolge von Stress, hormonellen Veränderungen, einer Schwangerschaft, einer Diät oder nach einer Erkrankung auf. In diesen Fällen steht zunächst die Behandlung der auslösenden Ursache im Vordergrund.

Ergänzend kann die ANAPHASE CREASTIM Lotion bei temporärem Haarausfall die tägliche Pflegeroutine unterstützen. Nach zwei Monaten Anwendung zeigte sich ein um 53 % höherer Anteil an Haaren in der Wachstumsphase.*

*Interne Anwenderstudie Anaphase Creastim Lotion mit 32 Frauen mit Telogen-Effluvium, Phototrichogramm nach 0, 4, 6 und 8 Wochen.

Behandlung bei chronischem Haarausfall

Bei chronischem Haarausfall kann eine langfristige, auf die Ursache abgestimmte Behandlung sinnvoll sein. Ergänzend können spezielle Pflegeprodukte eingesetzt werden, die direkt an der Haarwurzel ansetzen.

Das ANAPHASE NEOPTIDE Anti-Haarausfall- und Wachstumsserum wurde für Menschen mit chronischem Haarausfall entwickelt. Die Formulierung enthält unter anderem Anchoran®, einen Mariendistel-Extrakt, der die Haarverankerung unterstützt und das Haarwachstum fördert, sowie den patentierten Aktivstoff Lespedeza, der den Haarzyklus normalisieren und den Haarausfall verlangsamen kann. Nach zwei Monaten wurde eine um 46 % verbesserte Verankerung bestehender Haarwurzeln beobachtet.* Zusätzlich wurde nach drei Monaten ein um 51 % gesteigertes Haarwachstum festgestellt.**

*Interne Anwenderstudie mit 61 Proband:innen mit chronischem Telogen Effluvium, Anwendung 1-mal täglich über 2 Monate.
**Interne Anwenderstudie mit 1.676 Proband:innen, Anwendung allein oder in Kombination mit anderen Behandlungen gegen chronischen Haarausfall, Anwendung 1-mal täglich über 3 Monate.

Kopfhaut und Haare zusätzlich unterstützen

Eine schonende Haarpflege kann die Behandlung sinnvoll ergänzen. Das ANAPHASE Shampoo bei temporärem Haarausfall wurde als ergänzende Pflege entwickelt und bereitet die Kopfhaut auf die Anwendung weiterer Anti-Haarausfall-Produkte vor. Bereits ab dem ersten Monat wurde ein beschleunigtes Haarwachstum beobachtet. Zusätzlich empfanden 81 % der Anwender:innen ihr Haar nach sieben Tagen als stärker.*

*% Zufriedenheit. Interne Anwenderstudie zur Wirksamkeit und Verträglichkeit des Anaphase Shampoos bei temporärem Haarausfall mit 90 Proband:innen über 28 Tage.

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Die Behandlung von Haarausfall richtet sich stets nach der zugrunde liegenden Ursache, wobei ergänzende Pflegeprodukte wie Lotionen, Seren und Shampoos bei temporärem oder chronischem Haarverlust gezielt unterstützen können.

Empfohlene Produkte

  • Shampoo bei chronischem Haarausfall

    ANAPHASE

    Shampoo bei chronischem Haarausfall
    Verlangsamt Haarausfall - Erhöht die Haarverankerung - Bietet Kraft und Widerstand

  • Anti-Haarausfall- und Wachstumsserum

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    Verlangsamt Haarausfall - Fördert das Wachstum - Verdichtet das Haar - Verleiht Volumen - Erhöht die Haarverankerung - Erhöht die Haardicke

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    Hilft Haarausfall zu reduzieren - Erhöht die Durchblutung - Bietet Kraft und Widerstand

    Wann sollten Sie bei Haarausfall ärztlichen Rat einholen?

    Nicht jeder Haarausfall ist behandlungsbedürftig. Verlieren Sie jedoch über mehrere Wochen deutlich mehr Haare als üblich, nimmt die Haardichte sichtbar ab oder entstehen kahle Stellen, sollte die Ursache dermatologisch abgeklärt werden (vgl. Ho et al., 2023).

    Eine ärztliche Untersuchung ist insbesondere sinnvoll, wenn:

    • der Haarausfall plötzlich und ohne erkennbaren Auslöser auftritt,
    • der Haarverlust länger als drei Monate anhält,
    • kahle oder kreisrunde Stellen entstehen,
    • zusätzlich Beschwerden wie Juckreiz, Rötungen oder Schuppen auftreten oder
    • der Verdacht auf eine hormonelle, autoimmune oder andere Grunderkrankung besteht.

    Eine frühzeitige Diagnose hilft dabei, die Ursache des Haarausfalls zu erkennen und die individuell passende Behandlung einzuleiten.

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    Fazit: Haarausfall frühzeitig erkennen und gezielt behandeln

    Haarausfall kann viele Ursachen haben und unterschiedlich verlaufen. Während sich vorübergehender Haarverlust häufig nach Beseitigung des Auslösers wieder normalisiert, benötigen chronische Formen meist eine langfristige Behandlung.

    Entscheidend ist, die Ursache des Haarausfalls möglichst früh abzuklären und die Behandlung darauf abzustimmen. Mit einer geeigneten Therapie, einer auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmten Haarpflege und etwas Geduld lässt sich der Haarausfall in vielen Fällen verlangsamen oder das Haarwachstum wieder unterstützen.

    Häufig gestellte Fragen

    Nicht jeder Haarausfall ist auf einen Nährstoffmangel zurückzuführen. In einigen Fällen können jedoch unter anderem ein Mangel an Eisen, Zink oder bestimmten Vitaminen das Haarwachstum beeinträchtigen. Ob tatsächlich ein Mangel vorliegt, sollte ärztlich abgeklärt werden, bevor gezielt Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden.
     

    Ob Haarausfall von selbst aufhört, hängt von seiner Ursache ab. Vorübergehender Haarausfall kann sich häufig innerhalb weniger Monate normalisieren, sobald der Auslöser beseitigt ist. Anlagebedingter Haarausfall schreitet dagegen meist langsam fort und kann durch eine frühzeitige Behandlung häufig verlangsamt werden.
     

    Ja, bestimmte Medikamente – darunter in Einzelfällen auch Cortison – können Haarausfall begünstigen. Setzen Sie verschriebene Medikamente jedoch niemals eigenständig ab. Wenn Sie einen Zusammenhang vermuten, sollten Sie dies ärztlich abklären lassen.

    Bei Männern ist der anlagebedingte Haarausfall die häufigste Ursache. Darüber hinaus können unter anderem Stress, hormonelle Veränderungen, Erkrankungen, Medikamente oder Nährstoffmängel zu Haarverlust führen.
     

    Die Ducray-Produkte wurden als ergänzende Pflege bei unterschiedlichen Formen des Haarausfalls entwickelt. Bei diffusem, vorübergehendem Haarausfall können sie die Kopfhaut und den Haarzyklus unterstützen. Welche Pflege sinnvoll ist, hängt jedoch immer von der Ursache des Haarverlusts ab.
     

    Quellen

    Ho, C. H. Y., Sood, T., & Zito, P. M. (2023). Alopecia. StatPearls Publishing.
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK538178/

    Messenger, A. G., & Sinclair, R. (2006). Follicular miniaturization in female pattern hair loss: clinicopathological correlations.British Journal of Dermatology, 155(5), 926–930.
    https://doi.org/10.1111/j.1365-2133.2006.07409.x

    Pratt, C. H., King, L. E., Messenger, A. G., Christiano, A. M., & Sundberg, J. P. (2017). Alopecia areata.Nature Reviews Disease Primers, 3, 17011.
    https://doi.org/10.1038/nrdp.2017.11

    Rebora, A. (2005). Distinguishing androgenetic alopecia from chronic telogen effluvium when associated in the same patient: A simple noninvasive method.Archives of Dermatology, 141(10), 1243–1245.
    https://doi.org/10.1001/archderm.141.10.1243