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Neurodermitis an der Hand: Chronisches Handekzem

Die chronisch entzündliche Hauterkrankung Neurodermitis kann auch an der Hand auftreten und wird dann als dyshidrotisches Ekzem oder einfach als Handekzem bezeichnet. In vielen Fällen wird Neurodermitis am Handrücken und speziell an den Fingerknöcheln durch trockene und rissige Haut sichtbar. Wenn sich Neurodermitis am Finger ausbreitet, ist meist die Haut an den Fingerzwischenräumen und direkt den Fingergelenken betroffen. Doch auch auf den Handinnenflächen kann sich die gerötete, schuppige und rissige Haut zeigen. Neurodermitis an der Hand ist eine besonders lästige und schmerzhafte Form des Ekzems, da die Hände ein sehr sichtbarer Teil des Körpers sind.

Ursachen für Handekzeme

Die Hintergründe einer Neurodermitis sind von der Wissenschaft noch nicht gänzlich geklärt. Es kommen verschiedene Faktoren zusammen, die zum einen erblich und zum anderen durch äußere Einflüsse bedingt sind. Für Neurodermitis an der Hand ist meistens eine Reizung verantwortlich, die durch viele verschiedene Trigger ausgelöst werden kann, z. B.

    Kontakt mit aggressiven Chemikalien wie Waschmitteln und Seifen
    Feuchtigkeit durch häufiges Waschen, schlechtes Abwischen oder Aufweichen
    Kälte und raue Heizungsluft
    Wiederholtes Trauma wie Reiben, Kratzen, Hautrisse
 

Es wird schnell klar, dass einige Menschen in bestimmten Berufen gefährdeter sind als andere. Insbesondere solche, die im Handwerk wie im Friseursalon, als Floristen, im Lebensmittel- und Gaststättengewerbe oder im Baugewerbe arbeiten. Kommen die Hände mit chemischen Mitteln in Kontakt oder werden im Beruf vermehrt Handschuhe getragen, kann dies ebenfalls ein dyshidrotisches Ekzem auslösen.

Neurodermitis zählt als atopisches Ekzem zu den atopischen Erkrankungen, was bedeutet, dass eine Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Stoffen besteht und die Haut durch eine allergische Reaktion - in diesem Fall in Form von Entzündungen an der Hand - reagiert.

 

Neurodermitis an der Hand: Symptome und psychische Folgen

Handekzeme können viele Formen annehmen: Rötungen, Bläschen, Risse, Schnitte sowie Hautverdickungen sind die typischen Symptome für Neurodermitis an den Händen. Gerade trockene und rissige Haut sorgt für einen enormen Juckreiz, der zur echten Qual werden kann.

Symptome des Handekzems

      Hautrötungen
      Risse und Einschnitte durch Trockenheit
      Bläschen
      Nässende Hautekzeme
      Schmerzhafte Entzündungen
      Bläschen und Pusteln
      Hautverdickungen und aufgequollene Haut
      Starker Juckreiz

Ekzeme an den Händen äußern sich von Mensch zu Mensch unterschiedlich und können an verschiedenen Stellen vorkommen. Typisch sind der Handrücken, die Handflächen oder auch Neurodermitis am Finger und an den Fingerspitzen. Dermatologen sprechen auch von einem chronischen Handekzem, da die Erkrankung dauerhaft anhält und sich Schübe und Phasen der Remission - also Zeiten, in denen keine Symptome auftreten - abwechseln.

Die psychische Belastung für Betroffene mit einem offensichtlichen Handekzem sollte nicht unterschätzt werden. Ähnlich der Neurodermitis im Gesicht sind auch die Hände ein deutlich sichtbarer Körperteil, der speziell beim Händeschütteln vom Gegenüber schnell wahrgenommen wird. Betroffene neigen zu Depressionen und Isolation, fühlen sich nicht attraktiv genug und ziehen sich vor ihren Mitmenschen zurück. Vermeiden Betroffene in gewissen Situationen einfach das Schütteln der Hände, werden sie nicht selten von der Gesellschaft als seltsam wahrgenommen. Neurodermitis an den Händen belastet die betroffenen Menschen sehr, weshalb eine Therapie als zusätzliche Behandlungsmethode oftmals sinnvoll erscheint.

 

Wie lässt sich Neurodermitis an den Händen behandeln?

Die Neurodermitis Pflege basiert zunächst auf der Anwendung von Dermokortikoiden, also kortisonhaltigen Mitteln, damit die Hände schnell wieder gesund werden. Anschließend muss täglich ein Pflegemittel aufgetragen werden, um das Auftreten neuer Ekzeme zu begrenzen. Erschwerende Faktoren sollten ausfindig gemacht und wo immer möglich durch Alternativen ersetzt werden. Beispielsweise können Betroffene beim Abwasch oder beim Reinigen der Wohnung Handschuhe tragen. In einigen Fällen ist eine berufliche Neuorientierung denkbar.

Bei Handekzemen gilt: Wenden Sie die Behandlung am Abend vor dem Schlafengehen an und tragen Sie Baumwoll- oder Vinylhandschuhe über der Creme. Dies vermeidet nicht nur das Verschmutzen der Bettwäsche, sondern fördert auch das Eindringen der Wirkstoffe: Die Hände werden nach ein paar Tagen immer weicher. Handschuhe schützen auch vor nächtlichem Kratzen, da der Juckreiz der Handekzeme in der Nacht meist stärker wird.

 

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