Neurodermitis am Arm

Die Arme sind ein Bereich des Körpers, der häufig von Neurodermitis betroffen ist. Vor allem die Armbeugen, Arminnenseiten und faltige Stellen wie der Ellenbogen sind besonders empfindlich und anfällig für Neurodermitis.



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EKZEM AM ARM: WELCHE STELLEN SIND BETROFFEN?

Neurodermitis ist eine chronisch entzündliche Hauterkrankung, die am ganzen Körper auftreten kann. Sie ist teilweise genetisch bedingt und wird teilweise von äußeren Faktoren getriggert. Ein Kontaktekzem beispielsweise bricht dann aus, wenn eine Allergie gegen eine Substanz von außen besteht und der Körper an der Hautstelle, die mit der Substanz in Berührung kam, in den Abwehrmodus übergeht. Sie rötet sich und es können Bläschen entstehen. Die von Ekzemen betroffenen Stellen an den Armen variieren je nach Alter:

● Bei Säuglingen tritt Neurodermitis auch am Oberarm auf, oft sind die Arme an der Außenseite betroffen - die sogenannten Streckseiten

● Bei älteren Kindern betrifft die typische Form von Neurodermitis die Armbeugen, Ellenbogen- und Handgelenksfalten

● Bei Erwachsenen sind oft noch Falten wie Armbeuge und Ellenbogen betroffen, ebenso wie die Außenseiten und Schultern.

Der Juckreiz ist manchmal sehr stark. Das Kind kratzt sich durch die Kleidung hindurch und wenn es kann, zieht es den Ärmel hoch und kratzt direkt an der betroffenen Stelle: Es können Läsionen entstehen. Das Risiko einer Superinfektion und Narbenbildung ist dann groß. Bei Kindern kommt noch erschwerend hinzu, dass sie nicht verstehen, warum sie nicht kratzen und auf den quälenden Juckreiz reagieren dürfen. Eltern leiden häufig genauso sehr wie ihre Kinder.

Manche Menschen schämen sich für ihre Neurodermitis auf den Armen. Sie wollen sie unbedingt verstecken und ziehen es beispielsweise vor, ständig langärmelige Oberteile zu tragen. Doch diese scheinbar gute Idee ist nicht sehr sinnvoll, da übermäßiges Schwitzen durch zu warme und lange Kleidung zu Hautreizungen führen kann. Wenn sich Neurodermitiker ihrer Hauterkrankung schämen, hilft neben der physischen Behandlung der Arme möglicherweise auch eine psychische Behandlung und das Gespräch mit einem Therapeuten.

NEURODERMITIS AM OBERARM UND DEN ARMINNENSEITEN

Neurodermitis tritt bei Erwachsenen eher selten direkt außen am Oberarm auf. Kinder sind davon häufiger betroffen. Doch speziell die Innenseiten der Oberarme sind - wenn sie eng am Körper anliegen - ein Herd für Schweiß und Feuchtigkeit. Bei diesem feuchten Hautklima kommt es in Verbindung mit Reibung durch ungeeignete Kleidung zu Hautreizungen und kleinen Bläschen oder Pickeln. Zudem fällt die Behaarung an der Innenseite der Oberarme typischerweise geringer aus, wodurch die Haut an dieser Stelle sensibler ist. Hinzu kommt, dass sie an dieser Stelle auch noch sehr dünn ist. Rötungen, Bläschen und Pusteln als Folge der Neurodermitis sollten am Arm ebenso behandelt werden, wie an anderen Körperstellen.

WIE LÄSST SICH NEURODERMITIS LINDERN?

Um Neurodermitis an Armen, aber auch Beinen zu lindern, basiert die Grundbehandlung wieder auf Dermokortikoiden, auch in den Falten, obwohl die Haut an diesen Stellen dünner und empfindlicher ist. Vermeiden Sie die Verwendung der Salbenform und ziehen Sie die Cremeform vor, um das Risiko des aufgeweichter Haut zu vermeiden.

Im Falle schwerer und flächendeckender Neurodermitis an den Gliedmaßen kann es sinnvoll sein, das Dermokortikoid aufzutragen und an den betroffenen Gliedmaßen einen Verband aus angefeuchteten Verbandmull und einem Trockenstreifen anzulegen. Dieser großflächige Verband wird über Nacht anbehalten und optimiert die Wirksamkeit der Behandlung, erhöht die Hautfeuchtigkeit und schränkt das Kratzen ein.

Bei Neurodermitis an den Händen oder am Handgelenk kann das Tragen von Modeschmuck oder einer zu engen Armbanduhr die Ursache eines Kontaktekzems sein. Ziehen Sie locker sitzende Armbänder vor, um die Reibung zu begrenzen.

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