Hormonelle Akne in den Griff bekommen

Bei jeder Akneform sind in der Regel Hormone beteiligt. So zeigen sich Mitesser und Pickel beispielsweise in der Pubertät, wenn sich der Körper im Umbruch befindet. Als hormonelle Akne werden hingegen häufig Hautveränderungen bezeichnet, die mit dem weiblichen Zyklus zusammenhängen. Hormonelle Pickel treten meist in der zweiten Zyklushälfte auf. Viele Frauen empfinden sie als beeinträchtigend, vor allem im Gesicht. Leiden Sie unter hormonell bedingter Akne? Dann passen Ihre Pflegeroutine an die Bedürfnisse Ihrer Haut an – und üben Sie sich im Alltag in Achtsamkeit. Wie Sie Ihren Hautzustand auf diese Weise ganzheitlich verbessern können, lesen Sie hier!

Wie entsteht hormonelle Akne?

Hormone regulieren als Botenstoffe viele wichtige Körperprozesse, so auch den weiblichen Zyklus. Ihre Konzentration verändert sich innerhalb der 28 Tage, die dieser monatlich im Durchschnitt dauert. Bei vielen Frauen wirken sich diese Schwankungen auf das Hautbild aus.

Klares Hautbild bis zum Eisprung

Setzt die Periode ein, ist die Talgproduktion gedrosselt und die Haut anfälliger für äußere Reize – Pickel sind bei hormonell bedingter Akne in dieser Phase kaum zu befürchten. Ist die Regelblutung vorbei, bereiten die Hormone den Körper auf die fruchtbare Phase des Eisprungs vor. Viele Frauen beobachten in dieser Zeit ein klares Hautbild. Der Eisprung erfolgt, wenn der Östrogenspiegel auf dem Höhepunkt ist. Ein strahlender Teint ist typisch für die fruchtbare Zeit.

Hormonell bedingte Akne auf der Zielgeraden zur Menstruation

Wurde das Ei nicht befruchtet, steigt in der folgenden Zyklusphase das Testosteron. Das männliche Hormon regt die Talgproduktion an. Kann der Talg nicht abfließen, verstopfen die Poren. Hier vermehren sich Bakterien, was Entzündungen fördert – hormonelle Pickel vor der nächsten Periode sind die Folge. Auch, wenn eine Befruchtung stattgefunden hat, können durch hormonelle Umbrüche Hautunreinheiten entstehen. Die sogenannte Schwangerschaftsakne ist häufig im ersten Schwangerschaftsdrittel zu beobachten.

Gut zu wissen: Der Hormonhaushalt kann auch durch andere Faktoren aus dem Takt geraten. Das endokrine System reagiert beispielsweise auf Belastungssituationen – und schon sprießen Stresspickel.

Welche Pflege ist die richtige bei hormoneller Akne?

Eine passende Pflegelinie für hormonelle Akne reguliert die Talgproduktion und lindert Entzündungen. Außerdem kann sie unerwünschtem Glanz entgegenwirken und den Teint mattieren. Wichtig ist die regelmäßige und gründliche, aber nicht zu häufige Reinigung. Zweimal täglich genügt! Das Waschgel KERACNYL von Ducray befreit die Poren sanft von überschüssigem Talg. Anschließend versorgt eine feuchtigkeitsspendende Akne-Pflege die Haut. Für leichte hormonelle Akne eignet sich die Feuchtigkeitspflege KERACNYL Control. Bei entzündeten Pickeln kann die Creme KERACNYL PP Akne-Symptome lindern.

Muss hormonelle Akne medizinisch behandelt werden?

Stellen Sie Akne zur Sicherheit immer einem Dermatologen vor. Welche Ursache für die Pickel in Frage kommt, kann nur ein Arzt sicher beurteilen. Je nach Hautzustand ist möglicherweise eine medizinische Behandlung erforderlich. Im Fall hormoneller Akne kann der Arzt geeignete Medikamente und auf Wunsch auch die Pille verschreiben.
Das Verhütungsmittel greift in den Hormonhaushalt ein – sein Einsatz sollte daher gut abgewogen werden. Auch eine äußerlich angewandte Behandlung kommt in Frage. Eine Hormonuntersuchung ist dann ratsam, wenn Akne von anderen Symptomen wie Haarausfall, Hyperpilosität, Gewichtszunahme, unregelmäßigen Zyklen und Fruchtbarkeitsproblemen begleitet wird.

Gut zu wissen: Die Pflegelinie KERACNYL von Ducray eignet sich als ergänzend zur topischen Therapie.

Warum spielt zur Linderung hormoneller Akne der Lebensstil eine große Rolle?

Ihre Haut ist ein Spiegel innerer Zustände – auch Ihre Ernährung oder Stressbelastungen können Spuren hinterlassen. Für eine Linderung der Symptome sollten Sie daher nicht nur die Pflege, sondern auch Ihren Lebensstil anpassen. Diese Chance auf ein verbessertes Hautbild können Sie in jeder Lebensphase ergreifen. Auch bei Schwangerschaftsakne ist der ganzheitliche Ansatz empfehlenswert: Denn viele medizinischen Akne-Behandlungen sind aufgrund ihrer Inhaltsstoffe wie Isotretinoin, Tretinoin oder Benzylperoxid nicht für Schwangere geeignet.

Wie lässt sich der Hormonhaushalt mit Ernährung stabilisieren?

Achten Sie während des gesamten Zyklus’ auf eine vollwertige Ernährung mit möglichst unverarbeiteten Lebensmitteln. Erhöhen Sie Ihren Gemüseverzehr und planen Sie vor allem grünes Blattgemüse in Ihren Speiseplan ein. Reichen Sie beispielsweise zu den Hauptmahlzeiten mittags und abends grünen Salat oder eine Suppe.

In der zweiten Zyklushälfte können Ballaststoffe und langkettige Kohlenhydrate dabei helfen, Symptome des prämenstruellen Syndroms und der hormonellen Akne zu lindern, beispielsweise Haferflocken und Äpfel. Wenn Sie kurz vor der Periode unter Heißhungerattacken leiden, kann das laut einer Studie der Universität Gießen an der Konzentration des Hormons Progesteron liegen(1). Magnesiumreiche Lebensmittel wie Kakao können in dieser Phase den Heißhunger auf Süßes lindern.

Tipp: Greifen Sie im Rahmen einer gesunden Ernährung zu ungesüßtem Kakaopulver, das Sie beispielsweise mit Banane, Nussmus und Hafermilch zu einem gesunden Schokopudding pürieren können.

Fazit: Hormonelle Akne lässt sich durch Cremes und Ernährung lindern

Das menschliche Hormonsystem ist sensibel. Es reagiert aus sich verändernde Umstände und kann leicht in Schieflage geraten. Hormonelle Akne steht in direktem Zusammenhang mit dem weiblichen Zyklus. Eine passende Pflege und eine bewusste Ernährung gewinnen bei hormonellen Pickeln an Bedeutung. Auch Schwangere profitieren von den Tipps für hormonelle Akne – denn für sie sind viele medizinische Therapien und Medikamente nicht geeignet.

(1) https://www.uni-giessen.de/ueber-uns/pressestelle/pm/pm105-20Psychologie_Menstruation

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